Mit Flächenkollektoren oder Erdwärmekörben kann eine Erdwärmepumpe auch ohne Erdsondenbohrung realisiert werden. Sunshinee prüft im Rhein-Neckar-Gebiet, ob diese Form der oberflächennahen Geothermie für Ihr Grundstück geeignet ist.
15+ Jahre Erfahrung
Herstellerunabhängig
Ganzheitlich geplant
Die effizienzeste Lösung
Eine Erdwärmepumpe nutzt die im Boden gespeicherte Wärme als Energiequelle. Da die Temperaturen im Erdreich bereits in wenigen Metern Tiefe relativ konstant bleiben, kann diese Form der Wärmeerzeugung besonders effizient arbeiten.
Die Energie des Bodens kann über unterschiedliche Systeme erschlossen werden – etwa über:
Erdsonden mit Tiefenbohrung
Flächenkollektoren
Erdwärmekörbe

Technische Varianten
Im Wohngebäudebereich werden häufig Lösungen eingesetzt, die ohne Erdsondenbohrung auskommen, etwa wenn Genehmigungen, Bodenverhältnisse oder Grundstücksgröße eine Tiefenbohrung erschweren. Stattdessen wird die Wärme des Bodens über Flächenkollektoren oder Erdwärmekörbe erschlossen.
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vor allem von Grundstück, verfügbarer Fläche und Wärmebedarf des Gebäudes ab.
Bei Flächenkollektoren werden Rohrleitungen horizontal in etwa 1,2 bis 1,5 Metern Tiefe im Erdreich verlegt. Über diese Fläche wird die im Boden gespeicherte Wärme aufgenommen und über einen Solekreislauf zur Wärmepumpe transportiert.
Die benötigte Fläche liegt häufig bei etwa dem 1,5- bis 2-fachen der beheizten Wohnfläche.
Erdwärmekörbe erschließen die Wärme des Bodens über kompakte vertikale Körbe, die typischerweise in 2,5 bis 4 Metern Tiefe installiert werden.
Durch ihre vertikale Bauweise benötigen sie deutlich weniger Grundstücksfläche als Flächenkollektoren und können deshalb auch auf kleineren Grundstücken eingesetzt werden.
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Ganzheitlich geplant
Erdwärmepumpen arbeiten mit sogenannten Sole-Wärmepumpen, die Wärme aus dem Erdreich aufnehmen und dem Gebäude als Heizenergie zur Verfügung stellen. Damit dieses System langfristig effizient arbeitet, müssen Wärmequelle, Wärmepumpe und Gebäude energetisch aufeinander abgestimmt werden.

Im Gegensatz zur Außenluft bleiben die Temperaturen im Erdreich über das Jahr hinweg relativ konstant. Diese stabile Energiequelle ermöglicht eine gleichmäßige und effiziente Wärmeerzeugung.
Die im Boden gespeicherte Wärme wird über einen geschlossenen Solekreislauf zur Wärmepumpe transportiert und dort für Heizung und Warmwasser genutzt.
Wird dem Erdreich über längere Zeit Wärme entzogen, kann die Temperatur der Wärmequelle sinken. In bestimmten Systemkonzepten kann zusätzliche Wärme – etwa aus solarthermischen oder PVT-Systemen – in das Erdreich zurückgeführt werden. Dadurch kann sich die Wärmequelle langfristig regenerieren.
Konstante Wärmequelle
Erdwärmepumpen nutzen die im Boden gespeicherte Wärme als Energiequelle.
Im Gegensatz zur Außenluft bleibt die Temperatur im Erdreich über das Jahr hinweg vergleichsweise konstant. Diese stabilen Bedingungen schaffen besonders gute Voraussetzungen für eine effiziente Wärmeerzeugung.
Schon wenige Meter unter der Erdoberfläche liegen dieTemperaturen meist zwischen 8 und 12 °C – selbst im Winter. Die Wärmepumpe arbeitet dadurch mit einer deutlich stabileren Energiequelle als bei einer Luft-Wärmepumpe.
Je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Heizsystem ist, desto weniger Strom benötigt die Wärmepumpe. Durch die vergleichsweise hohe Temperatur des Erdreichs kann dieser Unterschied deutlich geringer sein.
Unter passenden Bedingungen erreichen Erdwärmepumpen häufig höhere Jahresarbeitszahlen als Luft-Wärmepumpen. Das bedeutet: Aus einer Kilowattstunde Strom kann mehr Heizenergie erzeugt werden.

In vielen Fällen ja. Die Genehmigung hängt von Region und geologischen Bedingungen ab.Wir klären vorab, welche Voraussetzungen gelten.
Durch die konstante Temperatur des Erdreichs arbeitet sie in der Regel stabiler und effizienter.Ob sich der Mehraufwand lohnt, prüfen wir individuell.
Erd-Wärmepumpen erfordern meist höhere Anfangsinvestitionen aufgrund der Bohr- oder Erdarbeiten.
Wir bewerten, ob diese Investition langfristig sinnvoll ist.
Ja, häufig ist die Kombination mit Photovoltaik sinnvoll, um den Strombedarf der Wärmepumpe zu reduzieren.
Je nach Gebäudesituation kann jedoch auch ein PVT-System infrage kommen, das beide Funktionen in einer technischen Lösung vereint.Wir prüfen, welche Option im konkreten Fall die bessere Wahl ist.
Eine falsche Dimensionierung kann Effizienz und Betriebssicherheit beeinträchtigen. Grundlage ist daher eine fundierte Heizlastberechnung.